Wir wollen den LayoutWizzard überarbeiten - Helft uns mit Euren Use Cases!

Hallo,

super, dass Ihr euch das Thema vornehmt. Bevor ich mit konkreten Beispielen antworte, wäre für mich ganz allgemein der Punkt “Dokumentation” sehr wichtig. Viele Fragen und Unklarheiten ließen sich vermutlich dadurch schon klären.

Viele Grüße, Andreas

Hast Du gesehen, dass die oben von @steffen verlinkte Dokumentation in den letzten Wochen stark überarbeitet wurde?

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Titel: Vererben der Rotation per Shift Taste

Beschreibung:
Die Leute im Basler Digitalisierungszentrum schätzen den Trick mit der Shift Taste beim Verschieben des Falzes sehr. Sosehr, dass sie sich diese Funktion auch bei der Rotation wünschen. Ideal wäre wenn beim Betätigen des Schiebereglers für die Rotation und gleichzeitigem halten der Shift-Taste sich die Rotation auf sämtliche folgenden Seiten selber Ausrichtung auswirken würden.
mögliche Erweiterung: wahrscheinlich macht die Shift-Option auch für das Steuerelement zum Verschieben Sinn.

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Hey Elias,

das was du beschreibst, klingt sehr sinnvoll. So sinnvoll, dass wir das vor einiger Zeit auch schon implementiert haben. Ihr braucht scheinbar mal ein Update. :slight_smile:

Liebe Grüße,

Steffen

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Eine Überarbeitung der Routine für eine Fehlermeldung im LW wäre (glaube ich) sinnvoll.

Folgendes Szenario: In einem relativ späten Schritt des Workflows wird festgestellt, dass ein Image unscharf aufgenommen wurde. Der Vorgang wird zurück an den Schritt “Scannen” geschickt. Die fehlerhafte Seite wird im Masterordner getauscht. Wenn der Scan-OP den Vorgang abgibt, und der LW-OP den Vorgang annimmt, sieht man im LW immer noch die unscharf aufgenomme Seite, und nicht die neue Aufnahme. Ich lösche im Schritt “Scannen” im Moment immer die betroffenen Seiten manuell aus dem layoutWizzard-temp des Vorganges. Dann wird die neue Seite korrekt im LW angezeigt.

Viele Grüße, Andreas

Hallo Steffen,

kann man so machen. Aber wie legst Du dann Seitenmodus/ Schreibrichtung/ Seitenausrichtung fest? Zur Festlegung der Seitenausrichtung fände ich übrigens eine Thumbnail-Ansicht hilfreich. Dann könnte man wie im Metadateneditor die erste und die letzte Seite des Einbandes markieren, und außerdem übergroße Falttafeln schneller identifizieren.

Beste Grüße, Andreas

Hallo Andreas,

zu deiner Antwort, wie man dann zu der Schreibrichtung/Seitenmodus usw. gelangt: Das ist ja nach wie vor möglich, weil man aus der Vorschauansicht ja auch in diese Übersichtsseite kommen kann. Insofern ist da nichts verbaut. Aber für all diejenigen, die stets ähnlich arbeiten (z.B. immer von Buchdeckel bis Buchdeckel scannen, immer nur LTR-Werke verarbeiten, immer Einzelseiten haben), ist es der immer gleiche unnötige Klick verbunden mit Ladezeiten, die man so für 99% der Werke einspart. Und wer wirklich mal so und mal so arbeiten möchte, für den kann ja weiterhin die Übersichtsseite der Einstieg bleiben.

Liebe Grüße,
Steffen

Eine Verbesserung: Wir fügen als erste Seite eines Vorganges ein Image des Katalogeintrages hinzu. Diese Seite wird nicht digitalisiert, sie wird direkt als TIFF-Datei aus dem OPAC erstellt. Daraus ergibt sich, dass es weder Buchfalz noch einen schwarzen Rand um das Image herum gibt. Eigentlich ein optimaler Zustand.

Im LayoutWizzard sieht diese Datei nach der automatischen Analyse dann oft so aus:

Der LW sollte hier bei der Analyse erkennen können, dass an der Ausrichtung des Images nichts “optimiert” werden muss.

Ein Entwicklungsvorschlag:
In den meisten Einrichtungen wird mit einer bestimmten Geräteauswahl digitalisiert. Vermutlich ist die Geräteausstattung in den meisten Einrichtungen sogar relativ ähnlich, wenn nicht sogar weitgehend identisch. Ich würde mir wünschen, dass die Information, an welchem Gerät eine Bilddatei erstellt wurde, vom LW gezielt genutzt werden kann, um die Qualität der automatischen Analyse zu verbessern. Die Daten zur verwendeten Technik stehen ja im Bildheader.

Ein konkretes Beispiel für eine Aufnahme vom Wolfenbütteler Buchspiegel:

grafik

Hier sieht man, dass der LW im oberen Bereich der Seite nicht korrekt gearbeitet hat. Grund dafür ist die Stoßkante des Glaskeiles beim Buchspiegel, zu sehen oben links im Bild. Dieser kleine graue Bereich wird vom LW als relevanter Bildinhalt erkannt, und folglich nicht abgetrennt.

Könnte man dem LW beibringen, dass diese Stoßkante die sich bei Aufnahmen vom BS immer in den Ecken befindet, entsprechend ignoriert, bzw. beschnitten werden soll?

einblenden eines Grid beim Geraderichten

Es wurde mir schon xfach von der Reproabteilung mitgeteilt, dass ein Grid-Overlay hilfreich wäre, wenn man Textseiten auf den Inhalt, also den Text, geraderichten muss. Als optionales Feature, das man ein und ausblenden kann.
bin gespannt, ob das andere auch brauchen könnten.

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Moin Steffen,
wäre es auch möglich, den Benutzer entscheiden zu lassen, mit welcher Ansicht er den LW öffnen will? Die Frage kam bei uns auf, da jeder anders arbeitet.
Vielleicht gibt es auch noch mehr Punkte, für die eine benutzerbezogene Konfiguration für den LW Sinn macht.
LG
Holger

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Wir haben in Greifswald u.a. den Grazer Buchtisch im Einsatz. Mit den dort erzeugten Images hatte die automatische Analyse diverse Probleme. Florian hat uns dann zwei speziell darauf zugeschnittene Konfigurationen bereitgestellt, welche die Analyse verbessert haben. Vielleicht würde das gleiche auch die Lösung für den Wolfenbütteler Buchspiegel sein.
Der einzige Nachteil aktuell ist, dass diese speziellen Konfigurationen aktuell erst nach bereits erfolgter Analyse über den Button “Verwerfen und neu anfangen” ausgewählt werden können. @florian.alpers: Wäre es mögich, diese Auswahl vor der automatischen Analyse standardmäßig anzubieten?
Nachtrag: Letzteres gibt es schon. Konfigurierbar in der goobi_processProperties.xml. Hier kann projektbezogen festgelegt werden, bei welchen Bearbeitungsschritten die Auswahl der Konfiguration angeboten wird, welche die automatische Analyse anwenden soll.

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Unbedingt! Siehe meinen Beittrag weiter oben.

Beste Grüße, Andreas

Hallo Steffen,
über folgende Änderung haben wir schon mal gesprochen, wenn ich mich nicht irre.
Generell lassen sich verschiedene Fehler beim Arbeiten mit dem LW darauf zurückführen, dass die Thumbnails nicht dass korrekte Bild zeigen also nicht aktuell sind. So kann bspw. gerne mal ein Rahmen gezogen werden und für den Bearbeiter sieht es korrekt aus. Die Bildoperation wird dann aber auf das eigentliche Bild angewendet und der Rahmen wird falsch geschnitten.
Wünschenswert wäre, wenn die Generierung der Thumbnails im LW so umgebaut wird, dass sie auch neu generiert werden, wenn sich das zugrunde liegende Image geändert hat.
LG
Holger

Titel:
Drehen aller nachfolgender Images auch in der Vorschauansicht
Beschreibung:
Bei uns tritt gelegentlich der Fall, dass bspw. alle Rechtsseiten dieselbe Schieflage haben. Da sich die Shift-Taste beim Ziehen der Rahmen und verschieben des Falzbalkens für alle folgenden Images in der Vorschauansicht bewährt hat, halten wir es für sehr sinnvoll, wenn dies an der Stelle auch für das Drehen der Images möglich wäre.

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Titel:
Zuordnung der Seiten auch in der Vorschauansicht über zusätzliches Pull-down Menü.
Beschreibung:
Da das häufige Wechseln zwischen den unterschiedlichen Ansichten mitunter sehr zeitaufwändig ist, würden wir es gut finden, wenn wir die Zuordnung der Seitenausrichtung (links, rechts, Doppelseite, Einband) auch in der Vorschauansicht vornehmen können.

image

Das mit der Rotation für folgende Seiten haben wir kürzlich implementiert, meine ich. @florian.alpers?

@florian.alpers Das (mit der Auswahl der Seitenausrichtung) hattest du doch auch (temporär), oder?

Bei uns kommt es nicht selten vor, dass nach abgeschlossenem LayoutWizzard noch ein Fehler festgestellt wird, der zur Folge hat, dass der Vorgang noch mal zum Schritt scannen geschickt werden muss. Wenn der Scanoperator dann versehentlich den Arbeitsschritt abschließt, löst er die Automatische Analyse erneut aus. Dadurch werden dann natürlich die bereits durchgeführten Arbeiten am LW zerstört. Folgende Idee sollte das aus unserer Sicht verhindern. Die Automatische Analyse müsste bevor sie startet ermitteln, ob sie für den Vorgang schon einmal gelaufen ist (bspw. durch das Prüfen, ob im analysis-Ordner Tiffs vorhanden sind). Wenn ja, sollte der Nutzer eine Warnung erhalten, welche bspw. so aussehen könnte:
Die Analyse ist bereits einmal gelaufen. Bereits getätigte Änderungen im LayoutWizzard gehen verloren, wenn Sie die Analyse erneut starten.
Soll die Analyse trotzdem gestartet werden?

Button Ja => Analyse wird gestartet
Button Nein => Überspringen der Analyse

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@florian.alpers Kannst du dir diesen Use Case bitte auch einmal anschauen? Ich meine, dafür hattest du doch bereits etwas implementiert, so dass nur neu hinzukommende Seiten neu analysiert werden, nicht aber schon vorhandene. Ich meine, das fand auf Basis von md5-Hashes statt, da die Dateien ja potentiell umbenannt wurden.