Validierung von heterogenen Materialien: Erfahrungen mit guter Praxis?


#1

Wir haben einige Zeitschriften mit mehreren zehntausend Seiten, die schon vor längerer Zeit digitalisiert wurden: Damals wurden diese mit einer Auflösung von 280 dpi in Graustufen gescannt, ausgewählte farbige Abbildungen in den Zeitschriften jedoch mit 170 dpi und in Farbe.
Bei neuen Digitalisierungsprojekten validieren wir die Bilddaten mit einem JHOVE-Plugin, bei diesen älteren Beständen könnten wir das jedoch sinnvoll so nicht so einfach tun, da einfach viele Fehlermeldungen auftreten.
Wir sind hier sehr versucht, das so eben für die älteren Digitalisierungsprojekte zu akzeptieren, befürchten aber auch, dass das z.B. bei der Nutzung von Langzeitarchivierungslösungen mittelfristig dann nochmals zu Schwierigkeiten führt.
Gibt es denn bei anderen Einrichtungen Erfahrungen und eine gute Praxis bei solchen Fällen?
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Götze


#2

Es wäre denkbar, dass man in einem Shell script zunächst mit exiftool den DPI-Wert des Bildes ausliest und diesen als Parameter in die JHOVE Validierung übergibt. Nur weil ein Bild eine ungewöhnliche DPI Zahl hat ist es ja noch nicht invalid.


#3

Hallo Michael, für Meinrad haben wir im Jhove-Template einen DPI-Bereich angeben, und prüfen auf 8 oder 3x8 bit Farbtiefe. Würde das helfen?